Zwei Neukranzer in den Reihen des Ob- und Nidwaldner Schwingerverbands
Das Teilnehmerfeld des Ob- und Nidwaldner Kantonalschwingfests war nicht mit grossen Namen von Eidgenossen bestückt, nichtsdestotrotz sorgten die vielen Teilverbandskranzer für einen hochstehenden Wettkampf. So duellierten sich auch deren zwei im Schlussgang. Marc Lustenberger bettete Fabian Scherrer ins Sägemehl und holte sich seinen ersten Kranzfestsieg in seiner noch jungen Karriere.
Zwei die diesen Junisonntag in Sachseln auch nicht so schnell vergessen werden, sind Ivan Felder und David Imfeld. Felder, der mit seinem Sieg am Nichtkranzer-Schwingfest schon ankündigte, dass er Ambitionen auf den Kranzerstatus hatte, erfüllte sich am ONKS mit einem überzeugenden Auftritt diesen Kindheitstraum. Der 18-jährige David Imfeld stellte von Wettkampfbeginn weg seine vielseitige Schwingtechnik unter Beweis und näherte sich Schritt für Schritt dem ersten Kranzgewinn. Mit einem Plattwurf im letzten Duell des Tages machte er die Sache klar und durfte sich am Abend gemeinsam mit Ivan Felder als Neukranzer feiern lassen.
Als Zweiter belegte auch Christian Zemp einen Spitzenplatz. Der Kernser sorgte einmal mehr zu Freude des Publikums für attraktiven Schwingsport.
Mit einer soliden Leistung holten sich Stefan Ettlin, Christoph Waser, Roman Bucher und Ueli Rohrer einen weiteren Saisonkranz. Pascal Röthlin konnte an seinem Heimfest das erste Mal diese Saison vor die Ehrendamen treten.
Die bei 56.25 Punkten liegende Kranzquote bescherte dem Ob- und Nidwaldner Schwingerverband gleich vier Kränze mehr. Lussi Marco, Burch Jonas, Nando Durrer und Tobias Hurschler sicherten sich allesamt das Eichenlaub mit einer Platzierung im letzten Kranzrang.
Für Martin Ettlin, Hannes Ming, Severin Barmettler, Laurin Imfeld, Roman Zumstein, Raphael Waser, Kevin von Wyl und Jonas Durrer brachte der sechste Gang nicht das nötige Resultat, sodass sie mit der Klassierung in der Rangliste hinter den Kränzen vorlieb nehmen mussten.
Als letztes Kantonalkranzfest steht in anderthalb Wochen noch das Urner auf dem Programm. Bereits am Pfingstmontag stehen aber einige der Athleten auf dem Stoos am ersten Bergfest der Saison im Einsatz.