Erfreuliche Leistungen der Nachwuchsschwinger
Für den Innerschweizer Nachwuchsschwingertag (INST) am 28. Juni 2026 in Hagendorn qualifizierten sich 33 Ob- und Nidwaldner Nachwuchsschwinger. In den vier Kategorien der Jahrgängen 2009 bis 2012 wurde trotz der hohen Temperaturen attraktiver Schwingsport geboten.
Dominant traten die Schwinger aus dem Kanton Schwyz auf. Sie entschieden sämtliche Kategorien für sich. Zudem standen – mit Ausnahme des Jahrgangs 2011 – in allen Schlussgängen ausschliesslich Schwinger des Schwyzer Kantonalen Schwingerverbands.
Auch die Nachwuchsschwinger aus Ob- und Nidwalden setzten ein Zeichen und konnten mit insgesamt zehn Doppelzweigen die Heimreise antreten.
Besonders erfreulich verlief der Wettkampf in der jüngsten Kategorie (Jahrgang 2012). Gleich sechs Doppelzweige gingen an den Ob- und Nidwaldner Schwingerverband. Tim Gasser, Andri Würsch, Flavian Achermann, Adrian Barmettler, Mike Langensand und Silvan von Ah klassierten sich in den Zweigrängen. Kein anderer Verband in der Innerschweiz durfte sich im Jahrgang 2012 über mehr Doppelzweige freuen als der Ob- und Nidwaldner Schwingerverband. Im Schlussgang standen sich in dieser Kategorie die beiden Schwyzer Silvan Gisler und Finn Iten gegenüber. Schlussendlich konnte Gisler diesen für sich entscheiden.
In der Kategorie 2011 qualifizierte sich nebst dem Schwyzer Tobias Schelbert auch der Luzerner David Renggli für den Schlussgang. Dort hatte Renggli das Nachsehen. Mit Ruedi Barmettler und Basil Odermatt durften ebenfalls zwei Nidwaldner über den Doppelzweig jubeln.
Der Kranzer Patrik Laimbacher gewann beim Jahrgang 2010 im Schlussgang gegen seinen Klubkollegen Cornel Laimbacher. Bei einem Sieg von Cornel Laimbacher hätten beide Laimbacher jubeln können. Mit Leo Krummenacher durfte die Schwingersektion Sarnen einen Doppelzweig feiern.
In der ältesten Kategorie standen bereits drei Kranzschwinger im Einsatz. Mit Franco Föhn konnte sich einer dieser Kranzgewinner bereits vor dem Schlussgang als Sieger feiern lassen, da der Punktevorsprung zu gross war. Der zweite Schlussgangteilnehmer Andre Reichmuth aus Seewen absolvierte somit einen Zusatzgang. Als einziger Ob- und Nidwaldner konnte sich der Giswiler Fabian Epp mit einem weiteren Doppelzweig auszeichnen lassen.
Herzliche Gratulation allen Doppelzweiggewinnern und Teilnehmern vom Ob- und Nidwaldner Schwingerverband zu ihren Leistungen. Die gezeigten Auftritte machen Freude und lassen auf eine vielversprechende Zukunft des Nachwuchses hoffen.

Foto: Copyright René Burch