Beherzte Zweikämpfe der Innerschweizer Nachwuchsathleten
Der Innerschweizerische Nachwuchsschwingertag 2025 in Ennetbürgen ist Geschichte. Bei heissen Temperaturen stellten die Athleten aus der Innerschweiz den rund 1200 Zuschauenden ihr Können unter Beweis. Die gut 160 Nachwuchsschwinger im Alter von 14 bis 17 Jahren sorgten mit ihren attraktiven Zweikämpfen für einen Tag voller Emotionen, Fairness und sportlichen Höchstleistungen.
Die Organisation unter der Leitung von Martin Zimmermann hatte auf dem Sportplatz in Ennetbürgen eine hervorragende Schwingarena aufgebaut. Bereits am Vortag konnte diese Infrastruktur für das traditionelle Buebä-Schwinget Mattgrat genutzt werden.
Die Zuschauer, darunter zahlreiche Familien, Freunde und Schwingfans, erlebten einen abwechslungsreichen Tag, bei dem nicht nur die Kämpfe, sondern auch die Kameradschaft und Geselligkeit in der Festwirtschaft gepflegt wurde. Ein Highlight bildete sicherlich auch die Autogrammstunde mit Joel Wicki, die die jungen Schwingerfans zum Strahlen brachte.
Die Nachwuchsschwinger kämpften beherzt, der grosse Einsatz zeigte den Stellenwert des Innerschweizer Nachwuchsschwingertag auf. In der Kategorie 2008 konnten mit Wittwer Janis von Wiggen und Schaller Luca von Fischbach zwei Luzerner den Sieg unter sich ausmachen. Janis Wittwer entschied den Kampf mit einem überzeugenden Kurzzug für sich.
In der Kategorie 2009 kämpften André Reichmuth aus Seewen und der einzige Kranzschwinger im Teilnehmerfeld, Franco Föhn in einem ausgeglichenen Gang gegeneinander. Andre Reichmuth konnte den Kurzangriff von Franco Föhn abschlunggen und sich als Sieger feiern lassen.
Bei den Athleten im Jahrgang 2010 bestritten Patrick Laimbacher und Jonas Auf der Mauer den Schlussgang. Laimbacher suchte schnell die Entscheidung und wurde für seinen Mut mit dem Kategoriensieg belohnt.
In der Kategorie 2011 standen sich mit Steinauer Jonas aus Willerzell und Schelbert Tobias aus Muotathal zwei Schwyzer gegenüber. Für Tobias Schelbert war es ein Zusatzgang. Jonas Steinauer liess auch hier nichts anbrennen und sicherte sich souverän mit sechs Siegen den Festsieg. Die Ob- und Nidwaldner konnten sich acht der begehrten Doppelzweige ergattern.
Die Kampfrichter lobten die Disziplin und den respektvollen Umgang der Teilnehmer, was den Geist des Schwingens widerspiegelt. Neben den Funktionären blicken auch die Organisatoren auf eine vollends erfolgreiche Austragung der Schwingfeste in Ennetbürgen. Die Zukunft des Schwingens liegt in guten Händen und jungen Talente sorgen mit viel Engagement und Leidenschaft, dass der Schweizer Nationalsport lebendig gehalten.
