Delegiertenversammlung des ONSV vom 19. Januar 2019

Die Weichen für Zug sind gestellt

Die Infrastruktur für das Brünigschwinget wird weiter verbessert, die  Delegierten des Ob- und Nidwaldner Schwingerverbandes genehmigten einen Kredit. Mit dem Sieg Schwyzer Kantonalen gelang Marcel Mathis ein Kunststück.

Siege werden gefeiert und Niederlagen verdaut. Was wäre ein Schwingfest ohne schöne und gemütliche Stunden unter Gleichgesinnten zu geniessen? Dies sagte Präsident André Sigrist am Samstag an der Delegiertenversammlung des Ob- und Nidwaldner Schwingerverbandes (ONSV) im Sportcamp Stöckalp, Melchtal vor 202 Stimmberechtigten. Eingeladen hatte die Schwingersektion Kerns am Samstag 19. Januar.

„Eine ausgezeichnete Arbeit wird an der Basis geleistet, dies zeigen die Erfolge des Nachwuchses. Je grösser die Schwingfeste sind, umso grösser sind die Popularität und das Medieninteresse. Dass unseren   Rang- und Nachwuchsschwinget die nötige Beachtung geschenkt wird, darf nicht ausser Acht gelassen werden.  Keine leichte Aufgabe ist die Rekrutierung der Kampfrichter“, ergänzte Sigrist.

Einen prächtigen Tag erlebten die Zuschauer und Zuschauerinnen am 13.  Mai 2017 beim 114. Obwaldner und Nidwaldner Kantonalen in Kägsiwil. Das OK unter der Leitung von OK-Präsident Urs Küchler leistete mustergültige Arbeit. Mit dem Urner Andi Imhof konnte ein würdiger Sieger gefeiert werden. Auch im vergangenen Jahr zählte der Brünigschwinget sowie die Jubiläumsfeier 125 Jahre Brünigschwinget  zu den Höhepunkten im vergangenen Vereinsjahr. Ebenfalls feierte der Innerschweizer Schwingerverband das 125-jährige Bestehen. Mit Rolf Kaufmann (Jubliäumskommissionspräsident) und Marcel Durrer in der Festschriftkommission leisteten zwei Mitglieder aus dem ONSV-Verband wertvolle Arbeit für die Jubliläumsfeier in Schwyz.

Starker Nachwuchs

Seit 12 Jahren gelang es keinem Schwinger, als Gast den Sieg am Schwyzer Kantonalen zu erringen. Dieses Kunststück vollbrachte Marcel Mathis mit einem Schlussgangsieg gegen Mike Müllestein im Dorf Sattel beim Schwyzer Kantonalen. Der Nachwuchs bereitete dem Technischen Leiter Martin Rohrer Freude. Sie lockten mit Ehrgeiz und Trainingsfleiss die gestandenen Kräfte aus der Reserve.

Die ONSV Schwinger erkämpften 41 Kränze, darunter auch 8 Berg- oder Teilverbandskränze. Nando Durrer, Jonas Burch, Lars Würsch und Robin Durrer erkämpften ihr erstes Eichenlaub. Den ONSV-Cup entschied Stefan Ettlin vor Ivan Rohrer und Benji von Ah zu seinen Gunsten. An der Basis für eine erfolgreiche Teilnahme am Eidgenössischen in Zug wird seit dem vergangenen November gearbeitet. Der Technische Leiter Martin Rohrer hat ein entsprechendes Trainingsprogramm aufgegleist.

Von erfreulichen Resultaten berichtete auch Jungschwingerbetreuer Kurt Wolf. Seine Schützlinge erkämpften 790 Auszeichnungen und 35 Festsiege. Mit 10 Siegen stach Jonas Durrer deutlich heraus. Höhepunkt war der Eidgenössische Nachwuchsschwingertag in Landquart mit 9 Teilnehmern aus unserem Verband. Jonas Durrer und Renato Barmettler holten den begehrten Doppelzweig.

Unbestrittene Wahlgeschäfte

Für weitere zwei Jahre wurden Patrick Gasser, Marco Zimmermann und Rolf Keiser sowie André Sigrist  als Präsident in ihren Ämtern bestätigt. Den Rücktritt hatte Alois Kathriner eingereicht, sein Sitz übernimmt neu David Rohrer. Demissioniert hatte auch Bruno Niederberger, das Stimmrecht im ONSV-Vorstand für die Schwingersektion Nidwalden übernimmt neu Medienchef Franz Niederberger.

Als neuer Rechnungsrevisor wählte die Versammlung Michael Burch, Giswil. Das Kampfgericht wird von Ruedi Kiser, Alpnach, präsidiert. Beim Eidgenössischen in Zug wird Walter Gander als Kampfrichter die ONSV-Farben vertreten. Kassier Christian Berchtold präsentierte einen Gewinn von rund 7782.00 Franken. Einstimmig gutgeheissen wurden das Budget und einen Kredit für Investitionen auf dem Brünig, 37180.00 Franken für Verbesserungen der Festwirtschaft, für  Bauten, Rechnungsbüro und Medienräume. Zustimmung erhielt eine Statutenanpassung der Schwingersektion Lungern. Das Ob- und Nidwaldner Kantonale wird 2020 in Giswil stattfinden. Gemäss den Ausführungen vom OK Präsident Sepp Niederberger sind die Vorbereitungen für das diesjährige ONSV-Kantonale in Oberdorf auf Kurs. Die Beschickung aus den andern Kantonalverbänden im Innerschweizer Schwingerverband (ISV) für das Ob- und Nidwaldner Kantonale wird für 2020 bis 2022 verlängert. Auch dieser Antrag wurde genehmigt.  Die Technische Kommission vom Innerschweizer Verband wird die Zahl der Eigenössischen Kranzschwinger auf die einzelnen Kranzfeste gleichmässig aufteilen.

Ein grosser Applaus begleitete die Wahlen von Hans Vogler, Alois Kathriner, Bruno Niederberger und Edi Burch zu neuen ONSV Ehrenmitgliedern.

Von links die neuen Ehrenmitglieder Hans Vogler, Alois Kathriner, Bruno Niederberger und Edi Burch eskortiert von den Ehrendamen Karin Ettlin (links) und Fabienne Michel (rechts)

Franz Niederberger

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Schwingtrainings mit Rolf Zimmermann

Mit sechs Trainingseinheiten vom 14. November bis 19. Dezember  begeisterte Rolf Zimmermann die Ob-und Nidwaldner Schwinger in der Schwinghalle Kerns beim Kantonalen Schwingtraining. Im Mittelpunkt stand die Technik wie üblich zu Beginn einer neuen Saison, wenn „Schulschwingen“ angesagt ist. Wie zu seiner Aktivzeit demonstrierte der 2-fache Eidgenosse Offensivschwünge in Perfektion. Dazu zählten seine Spezialschwünge wie Gammen und Hackenschwünge in verschiedenen Varianten. Einige Tricks verriet der 6-fache Kranzfestsieger, dazu zählen auch die Bergfestsiege auf dem Brünig und Schwarzsee, wie man am Boden sich geschickt verteidigt.

Franz Niederberger

Der Startschuss ist erfolgt

Mit der Munipräsentation am Freitag, 16. November hat das Organisationskomitee vom 115. Ob- & Nidwaldner Kantonalen Schwingfest 2019 offiziell den Startschuss gegeben. Unter der Leitung von OK-Präsident Josef Niederberger, Regierungsrat von Nidwalden, ist ein äusserst motiviertes Team an der Arbeit, den Ehrentag der Ob- und Nidwaldner Schwinger sowie den Kantonalen Jungschwingertag am Wochenende, 25. und 26. Mai 2019 perfekt zu organisieren. Verantwortlich für die Durchführung ist die Schwingersektion Nidwalden. Sektionspräsident Thomas Achermann ist im OK als Vizepräsident im Einsatz.

Muni Maurutz wartet auf den Sieger

Spenderin des Siegerpreises, den 3 ½ jährigen und rund 1000 Kilogramm schweren Munis Maurutz, ist die Firma Pilatus Flugzeugwerke AG, Stans. Im Beisein von Verwaltungsratspräsident Oskar J. Schwenk zeigte sich das prächtige Tier von der besten Seite. Genau auf dem Platz wo vor 4 Jahren das neueste Produkt der Firma Pilatus, der PC 24, seinen ersten Auftritt hatte, präsentierte Fredy Frank, Ennetbürgen, als Züchter Muni Maurutz dem OK.

High-Tech und Tradition

Muni Maurutz ist Original Schweizer Braunvieh, dunkelbraun in der Farbe und ausserordentlich gut im Leib, 100% Swiss wie es gehört. Mit zwei ersten und einem zweiten Platz am Zuger Stierenmarkt hat Muni Maurutz zudem einen ausgezeichneten Leistungsausweis.
Weltweite Anerkennung haben die Produkte der 1939 gegründeten Pilatus Flugzeugwerke AG, die einzige Schweizer Firma, welche Flugzeuge entwickelt, baut und auf allen Kontinenten verkauft. Die neueste Entwicklung ist der PC-24 – der weltweit erste Businessjet, der auf kurzen Naturpisten operieren kann. Mit über 2000 Mitarbeitenden am Hauptsitz ist Pilatus einer der grössten Arbeitgeber in der Zentralschweiz. Die Firma Pilatus ist dem Schwingsport seit Jahrzehnten sehr verbunden und unterstützt den Schwingsport als Gabenspenderin.

Aufgeschaltet ist die Homepage, unter www.onks2019.ch werden laufend die neuesten Informationen aufgeschaltet und über den Stand der Vorbereitungsarbeiten berichtet.

Muni Maurutz, der Siegerpreis am Ob- und Nidwaldner Kantonalen 2019, wird von Fredy Frank, Züchter, Oskar J. Schwenk, Verwaltungsratspräsident und Josef Niederberger, OK-Präsident und Regierungsrat von Nidwalden präsentiert