4. Eidgenössischer Nachwuchsschwinget 2015 Aarburg

Am Sonntag, 30. August 2015 fand in Aarburg der 4. Eidgenössische Nachwuchsschwinget statt. Vom Ob- und Nidwaldner Schwingerverband wurden in den startberechtigten Jahrgängen 1998 , 1999 und 2000 sieben, sowie ein Ersatz Nachwuchsschwinger selektioniert. In drei ISV-Trainingszusammenzügen in Wolhusen bereiteten sich unsere Schwinger auf den Höhepunkt vor.

ONSV-Team Aarburg 2015

ONSV-Team Aarburg 2015

Leider verletzte sich Raphael Waser vor dem Anlass und musste seinen Startplatz einem Luzerner überlassen.
Die anderen ONSV-Nachwuchsschwinger kämpften aber trotz der grossen Hitze stark, es fehlte ihnen das nötige Glück, so dass leider nur ein Doppelzweig erkämpft wurde.
Rohrer Ueli konnte mit einem starken Notenblatt lang um den Sieg in der Kategorie 1999 mitschwingen. Leider konnte Ueli den fünften Gang nicht mit der Maximalnote gewinnen, womit er den Schlussgang verpasste. Trotzdem durfte Ueli den begehrten Doppelzweig mit nach Hause nehmen.

Der einzige Doppelzweiggewinner Rohrer Ueli in der Kategorie 1999

Der einzige Doppelzweiggewinner Rohrer Ueli in der Kategorie 1999

122. Brünigschwinget, Sonntag 26. Juli 2015

Benji von Ah`s Riesenchance

Auf dem ausgezeichneten 2. Rang klassierte sich der bärtige Giswiler Eidgenosse Benji von Ah, und trotzdem hielt sich die Freude in Grenzen. Eichenlaub erkämpfte sich auch Stefan Gasser, Alpnach. Erstmals konnten die Fernsehzuschauer den Wettkampf in der Stube live verfolgen.

Die Hälfte des 12-minütigen Schlussganges war vorbei, das setzte Benji von Ah zu einem wuchtigen Übersprung an, sein Gegner Matthias Glarner schien geschlagen zu sein, doch aus fast aussichtsloser Lage konnte er sich befreien, der Kampf endete gestellt. Die Enttäuschung konnte Benji nicht verbergen, verständlich, praktisch vor der Haustüre hätte es einen seiner grössten Triumphe werden können. Was Benji auf dem Weg in den Schlussgang zeigte, war ganz stark, mit Matthias Glarner, seinem Schlussganggegner hatte er schon einen harten Brocken besiegt. So richtig Mumm auf den Tagessieg holte er sich mit dem Erfolg über Schwingerkönig Kilian Wenger, den er zum ersten Mal bezwingen konnte. Benji sorgte zudem für echte „Hühnerhaut-Athmosphäre“, unüberhörbar waren die Benji-Rufe im weiten Rund der Brünigarena, mit der Welle erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt, die nach dem Schlussgang einen Dämpfer erhielt. Als lachender Dritter erbte Bernhard Kämpf den Sieg. „Meine Hände wurden immer steifer, mit zunehmender Gangdauer wurde es immer schwieriger, richtig zu zupacken. Wenn man auf dem Brünig im Schlussgang ist, will man gewinnen. Eine Woche Ferien kommt zum richtigen Zeitpunkt, ich kann dann ein wenig abschalten“, äusserte sich Benji. Mit dem entscheidenden Sieg über Reto Leuthard sicherte sich Stefan Gasser den Kranz, er war der vierte Sieg, zwei Niederlagen gegen die Eidgenossen Bruno Gisler und Thomas Sempach standen diesen gegenüber. Der berühmte Viertel fehlte Melk Britschgi zum Kranz, er musste im entscheidenden Kampf die Punkte mit Remo Stalder teilen. Bereits nach 5 Gängen musste Lutz Scheuber die Kranzhoffnungen begraben. Nicht auf Touren kamen die ONSV Eidgenossen Marcel Mathis und Peter Imfeld.

Die 122. Austragung dieses Bergklassikers reihte sich nahtlos in die Reihe der grandiosen Feste der Vergangenheit. Mit der Live-Übertragung durch das Schweizer Fernsehen SRF hatte das OK unter der Leitung von Walter von Wyl ein gerütteltes Mass an Mehrarbeit zu leisten. Speziell gefordert waren die Bauequipen, auch der Verkehrstrupp hatte sich mit der extremen Parkplatzknappheit auseinander zusetzen oder die Festwirtschaft, deren Platz wegen der Fernsehplattform stark eingeengt wurde. Beeindruckt hat alle Beteiligten der fast unglaubliche technische Aufwand. Ein dickes Lob von den Verantwortlichen des SRF für die tolle Zusammenarbeit konnte entgegen genommen werden. Dank dem Grosseinsatz durften die Fernsehzuschauer tolle Bilder zuhause in der Stube geniessen.

Franz Niederberger

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36. Ob- und Nidwaldner Nichtkranzer Schwingfest in Hergiswil

Sieg für Philip Langenstein

Philip Langenstein entschied das Engelberger Klubduell zu seinen Gunsten, in guter Form präsentierte sich der Ob- und Nidwaldner Schwingernachwuchs.
Traditionsgemäss eröffneten die Nichtkranzer die Ob- und Nidwaldner Freiluftsaison. Bei angenehmen Temperaturen bewiesen die 91 angetretenen Schwinger vor 500 Zuschauern Wetterfestigkeit. Weiterlesen

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Grossartiger Empfang in Alpnach

Begeistert empfing eine grosse Schar Schwingerfreunde die erfolgreichen Obwaldner Schwinger am Sonntagabend in Alpnach. In Windeseile verbreitete sich am Sonntag die Erfolgsmeldung der Obwaldner Schwinger Stefan Gasser und Melk Britschgi, sie liessen sich als Sieger vom Ob- und Nidwaldner Kantonalen in Sachseln feiern.

Melk Britschgi, Markus Niederberger, Stefan Gasser

v.l.n.r.: Melk Britschgi, Markus Niederberger, Stefan Gasser

Dass sie den Sieg mit Andi Imhof und Lukas Bernhard teilen mussten, tat der Freude keinen Abbruch. Für Melk Britschgi war es ein neues Gefühl als Sieger eines Kranzfestes, er ordnete den Sieg gleich hoch ein wie den Kranzgewinn vom Brünig. Stefan Gasser durfte sich schon als Sieger vom Urner Kantonalen feiern lassen. Mindestens so gross wie die Freude der Sieger war jene von Markus Niederberger, er konnte zum ersten Mal vor die Ehrendamen treten und sich den Kranz aufsetzen lassen. Begleitet von Trichlern marschierten die Schwinger mit ihren gewonnenen Lebendpreisen zum Restaurant Schlüssel und feierten ausgiebig die schönen Erfolge.

Franz Niederberger

Ob- und Nidwaldner Kantonaler Jungschwingertag Samstag 9. Mai 2015

3 Siege für den Obwaldner Nachwuchs

In vier Kategorien von den Jahrgängen 1998 bis 2005 traten 153 Jungschwinger bei idealen äusseren Bedingungen zum Wettkampf an. Gäste vom Berner- und Nordwestschweizer Schwingerverband machten den Ob- und Nidwaldnern die Plätze um die begehrten Auszeichnungen streitig.

Bereits nach vier Gängen hatten die gehandelten Favoriten ihre Gegner im Griff und dominierten die Wettkämpfe klar. Kurzen Prozess machte Kevin von Wyl im Schlussgang gegen Severin Barmettler, im 2. Kurzangriff nach einer Minute liess er sich als Sieger ausrufen. Mit dem Punktemaximum wies Lars Mehr sämtliche Konkurrenten in die Schranken, zuletzt Roman Bucher mit Kurz. Kurz Lätz und nachdrücken hiess das Rezept von Manuel Fanger gegen Benjamin Gander im Schlussgang, der Kampf dauerte rund 5 Minuten. Die Ausmarchung um den Sieg in der Kategorie A Jahrgänge 1998/99 dominierte Ueli Rohrer klar. Mehrmals liess er sein vielseitiges, schwingerisches Repertoire aufblitzen. In der 10. Minute führte ein wuchtiger Kurz zum Sieg über Severin Wagner, der ausgezeichnete Gegenwehr leistete.

Beim 1. Freiluftwettkampf auf Ob- und Nidwaldner Verbandsebiet zeigte sich der Nachwuchs vor 600 Zuschauern von der besten Seite. Sie hatten Gelegenheit, vor grosser Kulisse und prächtiger Wettkampfarena ihr Können zu zeigen. Das Organisationskomitee mit Paul Vogler scheute keinen Aufwand, bereits am Vortag vom Ob- und Nidwaldner Kantonalen sorgten sie für eine perfekte Organisation.

v.l.n.r.: Kevin von Wyl (Sachseln), Lars Mehr (Wolfenschiessen), Manuel Fanger (Sachseln) und Ueli Rohrer (Flüeli-Ranft)

v.l.n.r.: Kevin von Wyl (Sachseln), Lars Mehr (Wolfenschiessen), Manuel Fanger (Sachseln) und Ueli Rohrer (Flüeli-Ranft)

Franz Niederberger

Hier sind die Schlussrangliste und die Statistik.

Veröffentlicht unter 2015